Informationen zu den Geschichten...
Manche von Euch werden sich fragen: „Wie fallen einem Geschichten ein?“
Kann ich Euch auch nicht sagen. Sie sind urplötzlich da, überfallen dich, egal was du gerade tust oder machst.
Meine Geschichten (Lacht nicht!) sind mir zumeist beim alltäglichen Abwasch eingefallen.
Scheinbar hat man dabei Zeit zum Denken....
Jetzt möchte ich zu meinen Geschichten etwas sagen, warum ich jede einzelne geschrieben habe und was für Gedanken ich dabei hatte.
Mein Erstlingswerk war „der Traum“. Diese kleine Geschichte war wirklich ein Traum, den ich hatte als ich 22 Jahre alt war.
Dieser Traum hatte damals eine Bedeutung für mich: Ich dachte damals spiessig und kleinkariert. Der Traum zeigte mir auf, dass ich gewisse Ansichten aufgeben musste, denn sie störten mich...
Ich dachte mir, es ist für den Anfang einfacher, etwas aufzuschreiben, was man selbst erlebt hat, auch wenn es nur ein Traum war.
Die zweite Geschichte folgte: „Ghoule“. Tagelang grübelte ich nach, über was ich schreiben könnte. Mir fielen immer wieder die Titel der Horrorgeschichten ein, die ein Bekannter meiner Eltern mir damals erzählt hatte, als ich noch ganz klein war. Sein Name ist Bernd Koophamel und er liebt wie ich Gruselgeschichten jeder Art.
Das Thema Ghoule faszinierte mich schon immer. Kreaturen, die unter Friedhöfen hausten und Leichen frassen, dieses Szenario wollte ich in Angriff nehmen.
Ein netter Freund von mir, ein begeisterter Rollenspieler gab mir Informationen über diese Rollenspiele und deren Hintergründe. Einige Informationen konnte ich in diese Geschichte mit einbauen.
"Alexa" war die dritte Geschichte, die ich schrieb. Der eigentliche Auslöser, diese Geschichte zu schreiben, war mein Wunsch eine Folterungsszene zu beschreiben.
Die Rahmenhandlung dazu fiel mir, wie später so oft, beim Geschirrspülen ein: Eine Frau, die im Traum die Vergangenheit ihrer Ahnin erlebt, speziell deren Tod, faszinierte mich.
Beim Schreiben selbst kamen dann die einzelnen Szenarien.
Durch unglückliche Umstände in meinem Leben entstand „Silvana“. Ich schrieb diese Geschichte wie in Trance, mit Tränen in den Augen, ich konnte nicht mehr klar denken...
Diese Geschichte liegt mir persönlich nahe am Herzen, weil ich meinen eigenen Schmerz, meine Unfähigkeit nichts tun zu können, in diesen Text gelegt hatte.
Silvana... eine Vampirin, glücklich nächtelang lebend, trifft auf einen Menschen und verliebt sich. Die Sinnlosigkeit ihres „Lebens“ wird ihr bewusst und dann handelt sie....
lest es selbst, was sie tut...
Die Wogen in meinem Leben hatten sich geglättet, als ich „das Labyrinth“ in Angriff nahm.
Inspiriert wurde ich durch einen Besuch im „Shocker´s“, einer Gothicdiskothek in München. (Leider gibt es das "Shockers" nicht mehr.)
Dort befand sich ein Labyrinth, wirklich gut gemacht, es war zum Gruseln! Diese Stimmung wollte ich zu Papier bringen.
Ob es gelungen ist und ob Euch die Geschichte rund um das Labyrinth gefällt, hm, entscheidet Ihr!
"Isabelle" ist zufällig geschrieben worden. Durch meine „Spielesucht“ entstand diese Geschichte, genauer gesagt, durch „Zelda Majora´s Mask“.
Wer dieses Spiel kennt, kann verstehen, welchen Einfluss „Zelda“ auf diese Geschichte hatte. Der Schluss ist wie ein Nintendospiel...
"Älter als die Alten", diese Kurzgeschichte basiert ebenfalls auf einen Traum den ich hatte.
Inspiriert durch H.P. Lovecraft`s Texte über die „Alten“ gaben dieser Geschichte Leben.
Ich habe ein eigenes Szenario zu diesem Thema erschaffen durch „Älter als die Alten“.
"Das Danach" wurde aus meinen Überlegungen geboren. Ich fragte mich, warum der Teufel immer der „Böse“ sein soll und Gott der „Gute“.
Kann es nicht sein, dass die Hölle das Paradies ist und das Paradies die Hölle? Genau um dieses Thema geht es in „das Danach“.
Inspiriert zu „Darkangel“ wurde ich durch ein wundervolles Bild von Bleze. Es trägt ebenso diesen Namen.
Eine Fantasygeschichte entstand. Diese Geschichte hätte es beinahe geschafft, dass ich das Schreiben aufgegeben hätte, denn der schlimmste Kritiker den ich habe sagte: „Die Geschichte ist Mist....“
Ich war wütend, ich konnte nicht verstehen, wieso die Erstfassung nicht gut war.
Tage später schrieb ich diese Geschichte ab der Hälfte neu und ich denke sie ist gar nicht so schlecht geworden. Ein zweiter Teil ist in Arbeit.
The "Happiness of Death" ist zu einer meiner Lieblingswerke geworden.
Ausschlaggebend für diese Geschichte war, dass ich das bizarre Thema „Nekrophilie“ beleuchten wollte.
Da ich mich mit diesem Thema persönlich nicht auseinander setzen konnte, wollte ich dennoch darüber schreiben.
Ich versuchte eine: Ist ja ekelhaft!-Geschichte zu schreiben.
Ebenfalls haben diverse Erfahrungen einer sehr lieben Arbeitskollegin von mir massgeblich zu der Rahmenhandlung beigetragen. Vielen Dank, Eva...!
"Das Glas Wasser" beschreibt eine kleine Episode im Leben zweier Menschen. Die Handlung ist kurz, vollkommen zusammenhangslos, aber sie soll zeigen, was für Folgen ein „Glas Wasser“ haben kann...
„The last command“ ist eine unwirkliche Geschichte über die apokalyptischen Reiter, die das Ende der Welt einläuten wollen.
Sie sind grauenvoll und herzlos... lest selbst, wie sie bezwungen werden und wer am Ende als Sieger hervorgeht.
Der Titel dieser Kurzgeschichte ist übrigens ein Songtitel von W.A.S.P., einer Hardrockgruppe, die sich zu meinem Leidwesen schon lange aufgelöst hat.
„Zufälle“ entstanden auch so wie der Titel es aussagt, nämlich zufällig!
In dieser bizarren Geschichte werden Personen und deren Handlungen geschickt miteinander verstrickt.
Abstrakte Liebesspiele stehen im Gegensatz zu einem schlimmen Verbrechen.
In was für einem „Zufall“ diese Kurzgeschichte endet? Lest es....!
Die weiteren Teile von "Zufälle" sind gekennzeichnet mit Part 2 etc. Diese Zufällereihe wird ein Episodenroman werden.
Alle Teile beschäftigen sich mit dem bizarren Leben von Herrin Claudette und ihrer Sklavin/Zofe Honey.
„Der Tod am Morgen“....... beschreibt einen Morgen im Leben eines Familienvaters, der Angstellter einer Firma des World Trade Centers ist und zur Arbeit geht.
Es ist der Morgen des 11.09.2001. Wird er diesen Anschlag überleben?
"Gefangene" ist eine verwirrende Geschichte, ob es hier wohl wirklich um echte Gefangene handelt? *smile*
"Dekadenz" beschreibt die bekannte Passage aus der Bibel, wo Sodom zerstört wird. Was sich als Perversionen dort abgespielt haben versuchte ich aufs Papier zu bringen.
Diese Geschichte ist nichts für sanfte Gemüter.
"Wahn" entstand nur aus einer Splatterlaune. Als Vorlage diente das Ehepaar Ruda, was nun wegen Ritualmord hinter Gittern ist.
"Jenna" ist ebenfalls nichts für sanfte Gemüter. Ein Mädchen wächst eingesperrt im Keller seines Elternhauses auf, eingesperrt in einem Verschlag.
Wie ihre Mutter auch... ob Jenna sich befreien kann?
Abschliessend will ich Euch an dieser Stelle noch verraten: Ich schreibe derzeit an einem Roman...
Es wird eine Geistergeschichte werden, aber nicht gruselig, nein... es wird eine Satire!
Ich hoffe, ich habe Euch jetzt neugierig gemacht auf meine Geschichten....